Mögliche Komplikationen nach der Laser-Operation

zur Korrektur der Fehlsichtigkeit

 

 

Besser sehen ohne Brille? Alle paar Jahre kommen neue Operations-Methoden zur Korrektur der Fehlsichtigkeit: PRK/LASEK, Femto/Lasik, RLE (Refraktiver Linsen-Ersatz), BIOPTICS, Multifokallinsen, Mono-Visions-LASIK, Conduktive Keratoplastik mit Radiowellen etc.

Bei diesen Methoden wird dem Patienten die Brille, die er vorher hatte, sozusagen direkt auf die Hornhaut „gelasert“ oder implantiert. Die Ursache der Fehlsichtigkeit, der zu kurze oder zu lange Augapfel, ungesunde Ernährungs- und Lebensweise oder die seelischen Belastungen werden dadurch nicht korrigiert.

Die Erfolge dieser Augenoperationen werden oft auf 90% hoch gepriesen und die Nebenwirkungen und Spätfolgen werden nur auf 4 bis 12% minimiert.

Wenn man es mit kritischen Augen betrachtet, könnte man sich fragen:

Kann man einer Statistik trauen, die von Augen-Operations-Zentren durchgeführt wird?

Gibt es ein unabhängiges Gremium, das diese Nebenwirkungen- und Spätfolgen-Statistik durchführt?

Langfristig kennt man nicht alle Nebenwirkungen dieser Operationen für Augen und Sehkraft.

Der neueste und schönende ist der „Femtosekundenlaser“, der direkt und präzise in die inneren Schichten der Hornhaut „operiert“ wird. Da es keine Wunde gibt, können Keime nicht in das Auge eindringen. Das reduziert das Infektionsrisiko und lässt die Heilung besser verlaufen. Aber ganz risikofrei ist auch dieses Verfahren nicht: Kontrastverlust, trockene Augen und Blendungseffekte sind mögliche Spätfolgen.

Übliche Laser-Therapien greifen das Auge stärker an, da sie die Oberfläche der Hornhaut verändern - für immer!.

Wegen des ungünstigen Ausgangs eines refraktiven Eingriffs benötigen zwischen dreißig und vierzig Deutsche im Jahr eine Hornhaut-Transplantation. Aber es gibt auch viele weit weniger spektakuläre Opfer der Laser-Chirurgie.

Kritiker befürchten deswegen, wie bei fast allen Operations-Methoden, dass sich im Laufe von Jahren wieder die alte Fehlsichtigkeit einstellt.

In den USA haben sich die Betroffenen im Internet ein eindrucksvolles Forum geschaffen: www.visionsurgeryrehab.org

Vor Kurzem haben Laseropfer auch in Deutschland eine ähnliche Gruppe gegründet: www.operationauge.org

Bei „Vision Surgery Rehab Network“ haben sich einige Tausend Augenlaseropfer gemeldet und zusammengetragen, wie die Folgen des Eingriffs das künftige Leben im wahrsten Sinne des Wortes überschatten können. Schatten- und Geisterbilder nämlich zählen zu den vielen optischen Fehlern, die nach einer Behandlung der Hornhaut die Qualität des Sehens herabsetzen.

Manche sehen einzelne Objekte wie gedoppelt, von einem "Heiligenschein" eingerahmt oder wie durch einen Schleier. Helle Objekte können besonders grell erscheinen, von Lichtpunkten gehen Strahlen aus wie bei einem Feuerwerk. Schwierigkeiten sollen vor allem dann auftreten, wenn es dunkel wird und Straßen oder Innenräume erleuchtet sind. Es soll Patienten geben, die bei Dämmerung und nachts nicht mehr Auto fahren können. Aber auch im hellen Sonnenlicht sollen viele Schwierigkeiten haben und können sich - Ironie des Schicksals – oft nur noch mit dunkler Brille draußen aufhalten.

Ständige Naharbeit bereitet vor allem dann Schwierigkeiten, wenn – wie bei der Arbeit am Laptop – ungünstige Lichtverhältnisse hinzukommen. „Vision Surgery Rehab Network “ bietet im Internet zahlreiche Abbildungen an, die zeigen, wie das Sehen nach dem Eingriff beeinträchtigt ist. Dazu gehört nicht zuletzt die Unfähigkeit, schwache Kontraste – also einen weißen Hasen im Schnee – wahrnehmen zu können. Auch deswegen tragen Betroffene wieder Brillen, die den Kontrast verschärfen.

Wer sich die Augen operieren lassen will, sollte es sich genau überlegen.

Sie finden ausführliche Informationen über die Komplikationen der Laser-Operation zur Korrektur der Fehlsichtigkeit in den folgenden Internet-Adressen:

Quelle: www.visionsurgeryrehab.org 

Quelle: www.operationauge.org

Quelle: www.lasikdisaster.com

 

Liste der mögliche Komplikationen nach der Laser-Operation

zur Korrektur der Fehlsichtigkeit

 

Die Laser–OP ist eine irreversible Methode, die Sehfähigkeit zu verändern.

Es wird Hornhautgewebe entfernt, wodurch 30-40% der Hornhautstärke verloren gehen - und zwar für immer, d.h. dass man es nicht mehr rückgängig machen kann.

Da die Hornhaut nur einen halben Millimeter dick ist, führt hier natürlich jede Art von Operation zu einer deutlichen Schwächung des Gewebes.

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Postoperative Komplikationen können das Sehvermögen noch weiter schwächen. Nach der OP treten oft Augen-Schmerzen, Unwohlsein, sterile Entzündungen, Infektionen, Schwellung der Netz- und Hornhaut auf.

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Es kann sein, dass man für einige Tage nicht klar sehen kann.

Monatelang muss ein Teil der Patienten Augentropfen nehmen.

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Die Ursache der Fehlsichtigkeit wird dadurch nicht korrigiert. Viele brauchen danach noch eine Lesebrille.

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Die Operations-Kosten liegen zwischen 500 und 2000 € pro Auge.

15% der Patienten brauchen Nachoperationen, die weitere Kosten verursachen.

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Nach einigen Monaten oder Jahren kann sich das Sehvermögen erneut verschlechtern, und die alte Fehlsichtigkeit stellt sich wieder ein.

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Die „Trockenen Augen“ können sich wieder verschlechtern.

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In manchen Fällen tritt ein 20%iger Kontrastverlust ein.

Bis zu 12% der Patienten haben nach der Laseroperation kurz- und mittelfristige Sehstörungen (verschwommen, doppelt) oder stellen keine Verbesserung durch die Augenoperation fest.

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Blendeffekt bei Menschen mit großen Pupillen (über 5,5 mm), vermehrte Blendempfindlichkeit, besonders nachts - bessert sich zwar im Laufe der Zeit, kann jedoch in bis zu 10% der Fälle dauerhaft verbleiben.

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Hornhautempfindlichkeit, Lichtempfindlichkeit  und Sonnenempfindlichkeit können sich verstärken.

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Ebenfalls kann es auch bei der Lasik-Methode zu einer Über- oder Unterkorrektur kommen, die das Tragen einer Brille z.B. beim Autofahren weiterhin nötig macht. In unglücklichen Fällen kann das Augen-Lasern zu einer Nachtfahruntauglichkeit führen.

Die Fähigkeit, in der Dunkelheit zu sehen, kann verloren gehen. In diesem Fall kann Autofahren nachts schwieriger werden.

Die Brechkraft wird geändert: 50 m entfernte Verkehrsschilder sind oft nicht lesbar.

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Es gibt Fälle, bei denen sich die Hornhaut nach vorne wölbt, was zu einem Zustand führt, der Keratokonus genannt wird. In manchen Fällen wird eine Hornhaut-Transplantation nötig, um das Augenlicht des Betroffenen zu retten.

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Eine andere mögliche Nebenwirkung ist das Doppelt- oder Dreifachsehen.

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Manche Jobs dürfen nach einer Laser-Operation nicht mehr ausgeführt werden (z. B. Flugzeug-Pilot).

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Problematisch ist das Augen-Lasern bei gleichzeitigen Augenkrankheiten und während der Schwangerschaft bzw. Stillzeit. Auch Allergiker sollten sich über die speziellen Risiken einer Laser-Augenoperation informieren.

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Das Risiko schwerer Komplikationen nach einer Lasik-Operation liegt bei unter einem Prozent. Was aber auch heißt, dass einer von hundert Patienten Probleme nach der Laser-Augenoperation hat. Selten kommt bei der Operation eine Augenperforation vor mit Verletzung des Augeninneren, Sehnerv-Schwund, Netzhautablösungen …

 

Quellen:

www.visionsurgeryrehab.org 

www.operationauge.org

www.lasikdisaster.com