
Kinder
Frage: Ist eine Fehlsichtigkeit genetisch bedingt?
Weniger als 1% der Menschen kommen fehlsichtig zur Welt.
Die Bewohner ländlicher Gegenden und die Naturvölker haben in der Regel eine hundertprozentige Sehfähigkeit.
Studien mit Eskimos und anderen Naturvölkern haben gezeigt, dass die Erbanlage, die Genetik, nicht die Hauptrolle bei der Entstehung einer Fehlsichtigkeit ist; denn es gibt Familien, bei denen die Eltern eine Brille tragen und die Kinder nicht, und umgekehrt.
In der schulmedizinischen Augenheilkunde jedoch glaubt man, dass die Fehlsichtigkeit erblich bedingt und unheilbar sei!
Aber - warum sollten die Augen die einzigen Organe im Körper sein, die nicht heilen können?
Frage: Sollen kleine Kinder eine Brille tragen?
Der Augenarzt Dr. Bates sagte zu dem Thema Brilletragen:
» Brillen führen die Augen zu einem Zustand der Passivität und Stagnation.«
» Jahrelanges Tragen von Brillen mit immer stärker werdenden Gläsern macht deutlich, dass sich die Augen durch die Brille nicht bessern, sondern nur weiterhin schlechter werden.«
» Man sollte die Brille so wenig wie möglich tragen; so hilft man den Augen am besten, die natürliche Sehkraft wieder zu erlangen.«
Kinder haben oft Angst vor Augenuntersuchungen oder medizinischen Geräten, können sich verkrampfen, wenn sie die pupillenerweiternden Augentropfen bekommen. Die Folge kann sein, dass das Ergebnis des Sehtests durch diese Verkrampfung schlechtere Werte zeigt, und es wird eine Brille verordnet, die evtl. zu stark korrigiert ist und somit die Augen belasten kann.

Dieses Phänomen der "unbewussten Verkrampfung" könnte man mit der Blutdruckmessung vergleichen:
Was passiert, wenn wir mehrmals täglich den Blutdruck messen?
Wir bekommen fast jedes Mal andere Werte ...
Was passiert, wenn wir zu Hause und später beim Hausarzt Blutdruck messen?
Oft ist es so, dass der Blutdruck beim Arzt höher ist als zu Hause ...
Warum?
Wir verkrampfen uns unbewusst vor dem Arzt. Das nennt man den „Weißkittel-Effekt“.
Das ist jedoch kein Grund, um ein blutdrucksenkendes Medikament einnehmen zu müssen.
Bei Kindern kann etwas Ähnliches geschehen.
Darum wäre es nicht empfehlenswert, das Kind zu zwingen, diese Brille ständig zu tragen.
Viele Kinder und Jugendliche spüren oft intuitiv, was gut für sie.
Frage: Wie genau ist ein Sehtest?
Ein Sehtest ist zum Teil eine subjektive Messung. Die Ergebnisse, die mit automatischen Messinstrumenten ermittelt werden, sind nicht immer genau. Die Testergebnisse variieren, und die Geräte haben eine Abweichungstoleranz von plus/minus einer halben Dioptrie.
Ein Sehtest am Montag bringt andere Resultate als am Freitag. Ist man traurig, müde, deprimiert oder energiearm, sind die Messwerte beim Augenarzt oder Optiker in der Regel schlechter, als wenn man freudig und fit ist. Wenige Augenärzte oder Optiker sehen einen Zusammenhang zwischen Augen und Köperzustand oder Psyche und fragen sich nicht, warum ein Mensch verschwommen sieht.
Wir haben einige Kinder, Jugendliche und Erwachsene in unserer »Arztpraxis für Naturheilverfahren & Augentraining«, die bei verschiedenen Augenärzten waren und jedes Mal ein anderes Brillenrezept bekamen.
Wir suchen mit den Kindern und den Eltern zusammen einen Weg, die Sehfähigkeit optimal zu aktivieren und zu unterstützen.
Je nach Therapieverlauf kann zu einem späteren Zeitpunkt eine Brille eingesetzt werden.

Frage: Hilft Sehtraining auch Kindern?
Ja, die Kinder können sich schneller von der Brille befreien als Erwachsene. Bei vielen Menschen hat die Fehlsichtigkeit begonnen als Kind oder Jugendlicher mit einer schwachen Brille, und mit der Zeit wurden immer stärkere Gläser gebraucht.
Im Kindesalter ist der beste Moment, um Augen und Sehkraft zu verbessern, um einem Kind ein Leben ohne Brille zu ermöglichen.
Frage: Ist die Hornhautverkrümmung - Astigmatismus - heilbar?
Entgegen der traditionellen Lehrmeinung ist Astigmatismus veränderlich und normalerweise ganz einfach zu korrigieren: Das Rezept heißt „Entspannung“.
Astigmatismus wird durch Verspannungen der das Auge umgebenden geraden Muskeln verursacht.
Die Strategie beim Sehtraining zur Korrektur von Astigmatismus besteht aus Übungen, die die Verspannungen in diesen Muskeln lösen oder ausgleichen.
Das flexible Hornhautgewebe spiegelt die Stressmuster, welche das Auge beeinflussen. Es ist ähnlich wie beim Aufstellen eines Zeltes. Wenn nicht alle Zeltschnüre gleich stark gespannt sind, neigt sich das Zelt in die Richtung der am stärksten gespannten Zeltschnur.
Schwacher Astigmatismus - weniger als 1-2 Dioptrien - kann nach ein paar Sehtrainings-Sitzungen verschwinden.
Starker Astigmatismus, Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit etc., kann auf starke seelische Komponenten hindeuten.
Der Augenarzt Dr. Bates und auch Dr. Roberto Kaplan beschreiben in ihren Büchern, dass die Hornhautverkrümmung, genauso wie alle Fehlsichtigkeiten, von unserer Gefühlswelt beeinflussbar ist.
Frage: Was kann man bei Schielen – Strabismus – machen?
Strabismus betrifft häufig Kinder, kommt aber auch bei Erwachsenen vor. In vielen Fällen muss der Betroffene viele Ärzte oder Kliniken aufsuchen. Doch die traditionellen Behandlungs-Methoden wie Augenabdecken, Prismengläser, Operationen etc. sind oft unbefriedigend und können zu immer größerer Unzufriedenheit bei den Beteiligten führen.
Der Augenarzt Dr. Bates kam zu dem Schluss, dass Schielen nicht durch den starken Zug der Muskeln, sondern durch Stress und seelische Belastungen verursacht wird und deshalb im Grunde nicht anders zu behandeln sei als Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus.
Eigentlich sind die Ursachen des Schielens nicht direkt im Auge, sondern im Gehirn und im seelischen Bereich zu finden. Bei Gesprächen mit den Eltern und Kindern ergeben sich oft viele mögliche Ursachen für das Schielen, zum Beispiel:
In vielen Fällen können sich die Augen bessern, wenn z.B. der Stress-Faktor beseitigt worden ist, oder nachdem das Kind (oder der Erwachsene) zu einer inneren Reife gelangte.
In anderen Fällen kann man unterstützen mit diversen Massagen, Entspannungs-Behandlungen, geeigneter sportlicher Betätigung und manueller Therapie.
Frage: Was sind eigentlich die Ursachen der Fehlsichtigkeit?
Die Fehlsichtigkeit ist meistens die Summe mehrerer physischer und seelischer Faktoren. Sehr selten wird nach der Ursache der Fehlsichtigkeit gefragt, und meistens wird sie symptomatisch behandelt mit Brillen, Kontaktlinsen oder Laser-Operationen.
Dieser Gedanke hat uns motiviert, in unserer »Arztpraxis für Naturheilverfahren & Augentraining« eine ganzheitliche Methode zu entwickeln, die den fehlsichtigen Menschen ganzheitlich helfen kann.
Der Zustand unserer Augen ist ein Spiegelbild unserer körperlichen, emotionalen und seelischen Verfassung.
Eine Fehlsichtigkeit, z. B. Kurzsichtigkeit, ist kein permanenter Zustand.
Viele Fehlsichtigkeiten (z. B. Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Schielen etc.) oder Augenkrankheiten (Trockenes Auge, Glaukom, Katarakt, Makula-Degeneration, Sehbehinderung etc.) begannen in einem bestimmten Moment im Leben eines Menschen, zum Beispiel nach Überanstrengung, Einschulung, Schulwechsel, Umzug, körperlicher Krankheit, Streit, Arbeitsplatzverlust, Partnertrennung oder Scheidung, Todesfall in der Familie, seelischem Trauma, oder wenn im Leben alles zu viel wurde etc.
Oft summieren sich dazu andere Faktoren, u.a. Energiemangel, Müdigkeit, Stress, Bewegungsmangel, Verschlackung des Körpers, falsche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, sowie negative Gedankenmuster wie Angst, Zorn, Groll, Wut, Selbstbezogenheit etc.

Frage: Ist eine Fehlsichtigkeit heilbar?
Eine Fehlsichtigkeit kann so vorübergehend sein wie eine Grippe.
Manche Menschen sehen nur ein paar Stunden oder Tage schlecht, und danach verschwindet das Problem. Schon der Augenarzt Dr. Bates (der Pionier des Augentrainings) hatte bei seinen Patienten beobachtet, dass eine Fehlsichtigkeit kein permanenter Zustand des Auges ist.
Das "Nicht-Tragen der Brille" kann in vielen Fällen schon eine Heilwirkung haben.
Wir erleben immer wieder, dass z. B. bei fehlsichtigen jungen Mädchen, die aus Eitelkeit keine Brille mehr tragen, die Fehlsichtigkeit nach ein paar Wochen oder Monaten verschwindet.
Es gibt Menschen, auch Kinder und Jugendliche mit leichter Kurzsichtigkeit (-0,25 oder -0,50 Dioptrien, auch Pseudo-Myopien genannt), denen nach einem Sehtest sofort eine Brille verordnet wird, die dann beispielsweise beim Fernsehen grundsätzlich getragen werden soll – sozusagen als Unterstützung, Entspannung oder „Erholung“ für die Augen.
Bei so einer Pseudo-Kurzsichtigkeit könnte der Sehfehler jedoch mit relativ geringem Aufwand korrigiert werden.
Werden nicht oft Brillen „verkauft“ aus rein kommerziellen Interessen, an Menschen, die gar keine brauchen würden?
Der schnellste Weg, von der Brille frei zu werden, wäre:
Die Brille nur bei Bedarf zu tragen – und parallel dazu auf die Ursachen eingehen, die zur Fehlsichtigkeit geführt haben.
Dies kann unterstützt werden mit naturheilkundlichen und Entspannungs-Therapien.
Mehr Informationen über das ganzheitliche Konzept zur Sehverbesserung und Augengesundheit finden Sie in unserem neu erschienenen Buch
» Besser sehen mit dem Herzen «
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