Über den Mythos, dass Fisch gesund sei ...

Das Leiden der Fische

Argumente gegen Fischkonsum

 

In vielen Zeitschriften, Gesundheitsmagazinen und bei Gesundheitssendungen im Fernsehen wird oft gesagt, dass Fisch essen gesund sei wegen der ungesättigten Fettsäuren, Omega-3-Fettsäure, Selen, Jod etc.

Die traurige Folge: Viele Menschen essen sich krank – und noch mehr Fische müssen sterben.

 

Im Medizinstudium wird wenig über richtige Ernährung gelehrt. Die meisten Ärzte haben sich nicht genügend mit dem Thema Ernährung beschäftigt und übernehmen völlig veraltete Dogmen oder die Slogans, die von der Pharma- und Nahrungsmittelindustrie diktiert werden: „Fisch essen ist gesund“, „Fisch ist gut für die Schilddrüse und gilt als Vorbeugung vor Herzinfarkt, Gefäßverkalkung, Herzrhythmus-Störungen, Asthma usw. Nach den neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen ist das einfach falsch.

 

Eigentlich ist der Slogan „Fisch essen ist gesund“ eindeutig eine Modeerscheinung, die mit viel Leid von Tieren verbunden ist. Wenn sich solche Falschaussagen so hartnäckig halten, stecken vermutlich einflussreiche Interessengruppen dahinter. Wohingegen eine andere Modeerscheinung, welche aus U.S.A. kommt zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Krebs, hier in Deutschland kaum Resonanz findet. Sie heißt „5mal am Tag Obst + Gemüse“. Das wäre mal eine gute Modeerscheinung.

 

Die lukrativsten Zweige der Pharmaindustrie sind die Bereiche Durchblutungsstörungen, Herzkreislauf-Erkrankungen und cholesterinsenkende Mittel. Die Studien über Omega-3-Fettsäuren gehören dazu.

Sie werden von Pharmakonzernen geleitet, finanziert und wie üblich in Laborexperimenten an Tieren getestet.

Wenn man zwischen den Zeilen dieser wissenschaftlichen Studien und Werbung zu Fischölkapseln liest, findet man oft die Botschaft: „Ja, Fisch essen ist gesund, aber um auf eine herzschützende Dosis zu kommen, müsste man allerdings jeden Tag unrealistisch große Fischmengen verzehren. Bequemer sind da die Omega-3-Fettsäure-Kapseln, die unser Pharma-Konzern anbietet ...“

 

Man gaukelt den Menschen vor, sie könnten mit Omega-Kapseln oder anderen Wundermitteln gesund werden, in diesem Fall dem Herzinfarkt vorbeugen – ohne dass sie im Leben etwas ändern müssten.

Man sucht etwas, das es nicht gibt: Eine Pille gegen eine ungesunde Ernährungs- und Lebensweise.

 

Doch zurück zu den Omega-3-Fischöl-Kapseln mit der angeblich so gesunden Wirkung. Die medizinischen Studien werden oft mit Menschen gemacht, die nach einem Herzinfarkt oder anderen Krankheiten etwas gesünder essen und leben, Sport treiben und das Rauchen aufgegeben haben. Es sind andere Faktoren, die geholfen haben, das Risiko zu reduzieren, und nicht nur das 2-mal pro Woche Fisch-Essen.

 

Millionen Menschen essen sich satt mit Fisch und schlucken täglich Omega-3-Fettsäure-Kapseln... und trotzdem ist Herzinfarkt noch die „Todesursache Nr. 1“ in den Industrieländern.

 

Nie gab es so viele Herzinfarkte wie in der heutigen Zeit, mehr als 300.000 Fälle pro Jahr hier in Deutschland. Es gibt so viele Herzinfarkte trotz Fischkonsums, und die Tendenz ist steigend.

 

Warum sollte man dann Fisch essen?

Längst ist bewiesen, dass die Ursachen dieser so genannten Zivilisationskrankheiten eine ungesunde Ernährung und Lebensweise sind.

Argumente gegen Fischkonsum


Im Canadian Medical Association Journal (CMAJ) wurde am 17. März 2009 eine ausgezeichnete Analyse medizinischer und ökologischer Folgen des Fischverzehrs publiziert. Dabei arbeiteten Ärzte der Universität von Toronto, Ernährungswissenschaftler sowie Fischereiexperten der Universitäten von British Columbia und Saskatchewan zusammen. Von dieser interdisziplinären Arbeitsgruppe wurde die Sinnhaftigkeit üblicher Fischverzehr-Empfehlungen kritisch beleuchtet. In entwickelten Ländern wird den Menschen empfohlen, ihren Fischkonsum wenigstens um das Zwei- bis Dreifache zu steigern, mit dem Ziel, adäquate Mengen von EPA und DHA aufzunehmen.


Das Hauptproblem bei diesem Ratschlag ist, dass selbst beim gegenwärtigen Fischkonsum die Fischereiwirtschaft weltweit in eine schwere Krise gestürzt ist. Es kann z.B. die Nachfrage vieler Länder nach Fisch, z.B. von China, nicht befriedigt werden. Die zurückgehenden Fangmengen führen dazu, dass lokale Fischmärkte immer weniger beliefert werden, mit fatalen Konsequenzen für die Lebensmittelversorgung ärmerer Nationen, Inseln und Küstenbewohner. Der Kollaps der globalen Fischbestände und seine sozioökonomischen Effekte sind deshalb mit der gegenwärtigen Empfehlung, mehr Fischöl zu konsumieren, unvereinbar.


Die Evidenz einer gesundheitsförderlichen Wirkung eines erhöhten Fischkonsums ist weit weniger klar, als die Befürworter vorgeben. Die bisher stärkste Evidenz zeigt einen 15-prozentigen Nutzen in der Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen. Es ist seit vielen Jahren zu beobachten, dass Studienergebnisse, die einen gesundheitlichen Nutzen der Omega-3-Fettsäuren bescheinigen, übertrieben positiv dargestellt werden.

Die zahlreichen negativen Studienergebnisse werden meistens ignoriert und finden auch in die öffentliche Diskussion keinen Einlass. Den Studien mit negativen Ergebnissen, z. B. der DART-2-Studie, werden meist methodische Schwächen vorgeworfen, weshalb ihre Aussagen qualitativ minderwertig seien.


Die vorgebrachten Kritikpunkte müssten aber auch auf zahlreiche Studien angewendet werden, aus denen vermeintlich günstige Effekte von Fischöl resultierten. Beispielsweise sind einige dieser Studien nicht als Doppelblindstudie durchgeführt worden und bei bestimmten Metaanalysen wurden große Studien überhaupt nicht mit einbezogen.

Es gibt bis heute keinen Beweis dafür, dass Fischöl bei psychischen Störungen, Demenzerkrankungen, Krebserkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Colitis ulcerosa, Asthma, Multipler Sklerose und Diabetes von Vorteil wäre.

Der Nutzen, den eine einzige Metaanalyse attestierte war, dass die Aufnahme der Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure der Mutter einen günstigen Effekt auf die neurologische Entwicklung des Säuglings ausübte.
Im Gegensatz zu dieser Unsicherheit über den Stellenwert der Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl gibt es kaum Zweifel über die Schwere der Fischereikrise und über den zu erwartenden Kollaps der Fischbestände.

Man kann davon ausgehen, dass bis in spätestens 40 Jahren der kommerzielle Fischfang in den Weltmeeren völlig zusammenbrechen wird.
Zunehmend werden Aquakulturen und Fischfarmen als Lösung dieses Problems propagiert. Das Paradoxe der Situation ist, dass die erhöhte Aquakulturproduktion einen erhöhten Druck auf die Wildfischbestände ausübt.

Man benötigt 2,5 bis 5 kg Futterfisch, um 1 kg gezüchteten Raubfisch zu produzieren.
Es gibt inzwischen auch alternative Möglichkeiten, Docosahexaensäure zu gewinnen, z. B. aus der Alge Crypthecodinium cohnii.


Die Autoren kommen in ihrem Artikel zu dem Schluss, dass angesichts alternativer Omega-3-Fettsäure-Quellen die Empfehlung zur Steigerung des Fischkonsums in entwickelten Ländern zurückgenommen werden sollte. Die Evidenz für den Nutzen eines erhöhten Fischölkonsums sei bei weitem nicht so klar, wie von den Befürwortern dargestellt.
Kommentar: Endlich wird auch einmal von ärztlicher Seite die Sinnhaftigkeit des Fischkonsums kritisch hinterfragt. Vegetarier essen überhaupt keinen Fisch und haben häufig ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Mischköstler. Schon daraus könnte man ablesen, dass Fischöl nicht lebenswichtig ist.

Angesichts der dramatischen Situation in den Weltmeeren ist es völlig unverantwortlich weiterhin den Fischkonsum steigern zu wollen, schon gar nicht auf Kosten der ärmeren Menschen, die vielleicht tatsächlich auf Fisch als Nahrungsmittel angewiesen sind.

Referenz: David 3.A. Jenkins MD DSc et al., Are dietary recommendations for the use of fish oils sustainable? CMAJ, March 17, 2009

Große Zweifel an der positiven Wirkung von Omega-3- Fettsäuren

 

Nachdem jahrzehntelang Ernährungswissenschaftler und Regierungsstellen die Verbraucher bedrängten, Fische zu essen oder eine der Bestseller-Pillen, welche die Omega-3-Fettsäuren enthalten, zu schlucken, sind nun ernsthafte Zweifel am wissenschaftlichen Wert dieser Empfehlungen aufgetreten.

 

Britische Wissenschaftler, die in einer Studie den Einfluss der Omega-3-Fettsäuren auf Herzkrankheiten, Lebenserwartung, Krebs und Schlaganfall untersuchten, stellen die seit langem vermarkteten gesundheitlichen Vorteile in Frage. Eine gründliche Analyse ergab dabei, dass Omega-3 zu keiner Verringerung der Gesamtsterblichkeit, der Krebsrate oder der Herzkrankheiten führt.

 

Es gibt sogar Hinweise darauf, dass Männer, die schon an Angina pectoris leiden und viel Fischöl zu sich nehmen, besonders anfällig sind für Herzattacken. Dieser Befund veranlasste die Leiterin der Studie, Dr. Lee Hooper, zu der Warnung, dass weitere gründliche Untersuchungen erforderlich werden um festzustellen, ob große Menge von Omega-3-Fetten nicht sogar nachteilige Auswirkungen haben könnten.

 

In Anbetracht der neusten Zweifel an den gesundheitlichen Vorteilen des Fischverzehrs und der Omega-3-Nahrungsergänzungen und aufgrund der gründlich dokumentierten Gefahren von mit Quecksilber belasteten Fischen, und zwar besonders für Frauen, die schwanger werden wollen, bereits schwanger sind oder stillen, und auch für Kinder, gibt es die sichere Alternative, den Bedarf an Omega-3 durch natürliches Essen zu decken.

 

Geeignete Nahrungsmittel ohne irgendwelche negative Nebenwirkungen sind wilde Früchte, Beeren, Blattgemüse, Leinsamen, Rapsöl, Hanfsamen, Walnüsse und Nussöle.

 

Eine solche vorsichtige Verfahrensweise bringt auch den zusätzlichen Vorteil, die Umwelt und die Tiere des Meeres zu schützen, denn immerhin wurde weltweit der Fischbestand seit 1950 schon um rund 90 Prozent reduziert.

Quelle: Risks and benefits of Omega-3 fats for mortality, cardiovascular disease and cancer: systematic review, BMJ 24.3.2006 Quelle: Pressemeldung der Europäischen Vegetarier-Union

 

Fisch fördert Immunreaktionen und Entzündungsprozesse im Körper, zum Beispiel Rheuma und Arterienverkalkung

 

Tierische Produkte enthalten viel Arachidonsäure, woraus sich Entzündungsstoffe bilden.

Fisch liefert viel Arachidonsäure, die auch in Fleisch und in tierischen Fetten zu finden ist. Die Arachidonsäure kann die Entstehung von entzündlichen Prozessen an den Gefäßwänden, im Bindegewebe und an den Gelenken begünstigen und zahlreiche Erkrankungen wie z.B. Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Fibromyalgie, Asthma, Neurodermitis, Dünn- und Dickdarmentzündungen, Rheuma, Arthritis, Arthrose und alle Arten von Entzündungen verursachen. Arachidonsäure ist eine zentrale Vorstufe in der Entwicklung von Entzündungsstoffen, den so genannten Prostaglandinen und Leukotrienen.

 

Aktuelle medizinische Studien zeigen, dass viele Krankheiten mit Entzündungen beginnen: z. B. hat man festgestellt, dass Atherosklerose, also die Arterienverkalkung, mit einem chronischen entzündlichen Prozess der Gefäßinnenwand der Arterien beginnt.

Quelle: Dtsch. Ärzteblatt 01/2003

 

Andere Erkrankungen, wie z.B. rheumatische Gelenkbeschwerden, Hautprobleme, Allergien u.v.m., haben auch als Grundlage eine Entzündung. Eine Ernährung mit tierischem Eiweiß, Fisch und Fleisch, verstärkt diese Entzündungsprozesse im Körper.

 

Am 01.10.2003 wurde eine interessante Studie von Wissenschaftlern der University of California in der Zeitschrift PNAS, „Proceedings of the National Academy of Sciences“, veröffentlicht.

Das Ergebnis der Studie: Der menschliche Organismus reagiert auf Fleischnahrung wie auf einen Fremdkörper und wehrt sich. Man konnte nachweisen, dass Moleküle aus dem Fleischverzehr in menschliches Körpergewebe aufgenommen werden und dort Immunreaktionen auslösen.

 

Daraus folgt, dass der regelmäßige Konsum von Fremdeiweiß (Fleisch, Geflügel, Fisch, Wurst und anderen tierischen Erzeugnissen) schädliche Immunreaktionen auslöst, was zu Immunerkrankungen, Entzündungen und Allergien führen kann.

 

Allergien, Magenverstimmungen, Krebs und hoher Blutdruck durch Fischkonsum

 

Der Genuss von verdorbenem Fisch kann im harmlosesten Fall Magenverstimmungen mit Erbrechen, Durchfall, Fieber, Allergien und Hautausschläge hervorrufen. Im schlimmsten Fall kann er zu Lebensmittelvergiftungen führen, die sogar tödlich enden können.

 

Räucher- und Pökelfisch enthalten zu viel Salz und fördern aufgrund des Natriumüberschusses Bluthochdruck und Arterienverkalkung. Bei bestimmten Zubereitungsformen, ganz besonders beim Räuchern, nehmen die Fische Stoffe auf, z.B. Benzpyrene und heterozyklische Amine, die als krebserregend bekannt sind.

Fisch und Fleisch essen kann die Entstehung von Krebs fördern

 

Im November 2003 wurde im Journal of Nutrition eine dänische Studie mit über 23.000 Frauen veröffentlicht, in welcher der Einfluss des Fischkonsums auf das Brustkrebsrisiko untersucht wurde. Ergebnis: Der tägliche Verzehr von mindestens 25 Gramm Fisch erhöhte das Brustkrebsrisiko um 13 Prozent. Wurde täglich mehr Fisch konsumiert, z.B. die zwei- oder dreifache Portion, stieg auch proportional das Brustkrebsrisiko.

 

Europäischer Zuchtlachs sei mit krebserregenden Stoffen belastet, berichteten vor kurzem amerikanische Wissenschaftler in der Zeitschrift Science. Die Forscher führen die hohen Werte darauf zurück, dass die Lachse vielfach mit Fischmehl aus ihren eigenen Artgenossen gefüttert, also zum Kannibalismus gezwungen werden.

Quelle: Journal of nutrition 11.03 und Zeitschrift Science

 

Umweltexperten sind der Meinung, dass Angler ein größeres Krebsrisiko haben, weil sie Süßwasserfische essen. Nach einem Bericht der amerikanischen National Wildlife Federation kann eine wöchentliche Mahlzeit aus großen Forellen des Michigan-Sees ein Krebsrisiko von eins zu zehn bedeuten. Eine andere Untersuchung zeigte, dass in praktisch allen Testgebieten das karzinogene DDT vorhanden war.

 

Der Einsatz dieses Pestizids wurde vor 20 Jahren verboten, doch hängt es noch in den Ablagerungen am Grund und sammelt sich in fettem Fischgewebe. PCB, die seit 1977 nicht mehr produziert werden, zeigten sich in 91% der Stichproben und stellen das größte Krebsrisiko dar. In 92% der untersuchten Fische wurde Quecksilber entdeckt.

Quelle: Peta "Fische sind Freunde, kein Essen"

 

Calciumverlust und Osteoporose durch Fisch und Fleisch

 

„Eine hohe Zufuhr tierischer Proteine bedingt aufgrund des hohen Gehaltes an schwefelhaltigen Aminosäuren eine Säurebelastung des Organismus. Zur Abpufferung der sauren Wirkstoffe werden vom Stoffwechsel die alkalischen Knochensalze herangezogen, was auf Dauer zu schweren Knochenschädigungen führt. Die Eskimos gehören bekanntlich zu den größten Fischkonsumenten und haben auch weltweit die höchste Osteoporoserate. Bei Eskimos beider Geschlechter wurde nach dem vierzigsten Lebensjahr ein um 10-15 % höherer Verlust der Knochenmasse nachgewiesen als bei weißen US-Amerikanern gleichen Lebensalters.“

Quelle: Mazess: R. Bone mineral content of North Alaskan Eskimos. Am J Clin Nutr.

 

In einer Studie konnte gezeigt werden, dass eine zusätzliche Zufuhr von 34 Gramm tierischen Proteins (durch Fleisch oder Fisch) den Calciumverlust über den Urin um 23 % steigerte.

Quelle: Cummings J: The effect of meat protein an dietary fiber on colonic function and metabolism

 

Wissenschaftliche Daten zeigen, dass bei hoher Proteinzufuhr aus pflanzlicher Nahrung keine Anpassung des Stoffwechsels bezüglich der Calciumausscheidung erfolgt. Solange hohe Mengen tierischer Proteine verzehrt werden, wird auch vermehrt Calcium ausgeschieden, das dem Körper dann fehlt und die Anfälligkeit für zahlreiche Krankheiten erheblich erhöht.

Quelle: Robertson W: The effect of high animal protein intake on the risk of calcium stone-formation in the urinary tract

 

Listerien-Infektion und Hepatitisgefahr durch Meeresfrüchte und Fisch

 

„Das Hepatitis-A-Virus kann man sich in allen südlichen Ländern relativ leicht zuziehen. Das Tropeninstitut München warnt besonders vor Schalentieren und Muscheln aus dem Mittelmeer, die zu fast 40 % verseucht sind.“ 

Quelle ADACmotorwelt 6/2004

 

Öko-Test stellte fest, daß rund die Hälfte aller Lachs-Proben bedenkliche Keime oder Pestizide enthält. In mehreren Proben wurden gefährliche Listerien entdeckt: Keime die sich im Kuhlschrank weiter vermehren und bei Schwangeren und immungeschwächten Menschen schwere Erkrankungen auslösen können.

 

Fischstäbchen: Zappelig mit Fisch

 

... Der Bestseller in den Gefriertruhen sind die Fischstäbchen. Was niemand weiß ist, dass jedes Fischstäbchen einen Metalldetektor durchläuft und geröntgt wird (Strahlenbelastung!), um es auf Fremdkörper und Fischgräte zu prüfen, damit sich niemand beim Verzehr verletzen kann.

 

... Hoher Fettgehalt! In der Panade liegt ein sehr „hoher Fettgehalt“: Sie saugen das Öl auf, das beim Panieren und Frittieren des Fischfilets verwendet wird.

 

... Fischstäbchen werden meistens aus Seelachs und Seehecht hergestellt, Fische, die wie alle Fische belastet sind durch Schwermetalle und organische Gifte. Laut Behörden liegen die Werte unter den Grenzwerten (?), aber keiner denkt an den Summations-Effekt, wenn man oftmals pro Woche Fisch isst. Besonders hohe Werte an organischen Giften befinden sich in Fischen aus der östlichen Ostsee.

Quelle Stern 7/2005

 

Bisher unterschätzt: Fischstäbchen können laut Ökotest jede Menge Phosphate enthalten – Zusatzstoffe, die bei Kindern Aggressivität und Hyperaktivität hervorrufen können.

 

Fische sind mittlerweile erheblich mit verschiedenen Umweltgiften belastet. So wurde 2002 eine Untersuchung an Kindern publiziert, deren Mütter größere Mengen Fische aus dem Michigansee verzehrt hatten. Die betroffenen Kinder zeigten niedrigere Werte bei verschiedenen Intelligenztests, außerdem wurde eine verminderte Auffassungsgabe beim Lesen festgestellt.

 

Hohe Cholesterinwerte durch Fischölkapseln

 

Fischölkapseln werden zwar cholesterinfrei hergestellt, doch ein vermuteter positiver Effekt auf arteriosklerotisch veränderte Arterien konnte in einer auf zwei Jahre angesetzten Studie nicht nachgewiesen werden.

Quelle: Sacks FM et al: Controlled trial of fish oil for regression of human coronary atherosclerosis. HARP Research Group

 

Im Gegenteil: Andere Studien zeigten, dass die Einnahme von Fischöl-Präparaten zu einem Anstieg des LDL-Cholesterins führte, volkstümlich auch das »böse« Cholesterin genannt, da es sich bei einem Überangebot an Cholesterin im Körper an den Innenschichten der Gefäße ablagern würde, wodurch sich das Risiko für Arteriosklerose und Herzinfarkt sogar erhöhen kann.

 

An der Notwendigkeit von Omega 3-Fettsäuren für die menschliche Ernährung besteht natürlich kein Zweifel. Diese Mikronährstoffe sind jedoch in ausreichender Menge in pflanzlichen Nahrungsmitteln wie grünem Blattgemüse, Walnüssen und bestimmten Pflanzenölen enthalten. Für die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren ist der Fischverzehr oder die Einnahme von Fischölkapseln nicht erforderlich. Zudem gibt es experimentelle Hinweise, dass ein Übermaß an Omega 3-Fettsäuren das Risiko der Metastasen-Bildung bei Tumorerkrankungen erhöht.

Quelle: Coulombe J et al: Influenze of lipid diets on the number of metastases and ganglioside content of H 59 variant tumors

 

Das Fett von Fischen kann die Insulin-Empfindlichkeit vermindern und somit das Diabetesrisiko erhöhen.

Quelle: Hendra TJ: Controlled study: Diabetes Care

 

Fisch fördert Fäulnis-Prozesse im Körper, und als Folge schlechten Körper- und Mundgeruch!

 

„Fisch verdirbt schnell, kein anderes Lebensmittel verdirbt so leicht wie frischer Fisch. Wenn er nicht ständig auf Eis gelagert wird, setzt schon kurz nach dem Fang der Fäulnisprozess ein, ähnlich wie bei Fleisch. Die meisten Seefische, die in den Geschäften angeboten werden, haben bereits drei bis zehn Tage auf Eis gelegen, manche sogar 2 Wochen.

Quelle: „Fische in Seenot“ - Natur & Kosmos 8/2002

 

Wenn Sie viel Eiweiß in Form von Fleisch, Wurst, Fisch, Eiern, Käse oder Milchprodukten essen, freuen sich die Fäulnisbakterien und gedeihen prächtig. Diese Bakteriengattung bildet unangenehm riechende und schädliche Gase (Blähungen), und belastet Darmflora und Organismus über Gebühr. Tierische Nahrungsmittel werden vor allem durch Fäulnisprozesse verdaut.“

Quelle: Naturarzt 12/2002

 

Beim mikrobiellen protein-gleichen Eiweißabbau im Darm entstehen in Abhängigkeit von der Eiweißzufuhr potenziell toxische, d.h. giftige Substanzen, z.B. Ammoniak, Phenole, Indole, Amine, N-Nitrosoverbindungen und Sulfid. Viele von diesen Giften fördern Darmentzündungen wie Kolitis und auch Darmkrebs.

Der regelmäßige Konsum von tierischem Eiweiß, Fisch, Fleisch, Wurst, Milch, Käse, Eiern etc., fördert eine ungesunde mikrobakterielle Flora mit Verderbniskeimen in unserem Darm. Es bilden sich mehr Fäulnisprozesse, der Körpergeruch nimmt zu und alle Ausscheidungen wie Urin, Stuhl und Schweiß, riechen stärker. Man kann unangenehmen Mundgeruch bekommen, insbesondere am frühen Morgen nach dem Aufstehen.

 

Belastung mit Schwermetallen: Quecksilber, Cadmium, Aluminium, Blei, Zinn u.v.m.

 

Um Herzinfarkt vorzubeugen, empfehlen Ärzte, Heilpraktiker und Ernährungs-Wissenschaftler die fettreichen Fischarten, z. B. Thunfisch, Lachs und Makrele, die am meisten Omega-3-Fettsäure liefern. Aber gerade im Fettgewebe dieser Fische lagern sich am meisten Schwermetalle, Medikamentenrückstände, organische Gifte und Chemikalien ab, welche durch die Industrie in die Abwässer gelangen. Auch Fischölkapseln können schädliche Substanzen enthalten.

 

Quecksilber ist ein giftiges Schwermetall, das sich in Fischen und Meeresfrüchten anreichert. Quecksilber schädigt dosisabhängig das Nervensystem, das Immunsystem und den Herzmuskel, außerdem kann dadurch die Fruchtbarkeit erheblich beeinträchtigt sein.

 

Quecksilber ist ein starkes Nervengift und kann schwere neurologische Erkrankungen wie z.B. Alzheimer, Demenz, Parkinson, Depressionen usw. verursachen.

 

Der Verzehr von quecksilberbelastetem Fisch erhöht laut einer internationalen Studie das Risiko von Herzerkrankungen. Die 684 Herzinfarktpatienten dieser Studie hatten eine 15 % höhere Quecksilber-Konzentration als die 724 gesunden Männer der Vergleichsgruppe.

 

Fische sind eine Hauptquelle für die gesundheitsbedrohliche Quecksilberaufnahme des Menschen.

 

Im November 2002 wurde in „The New England Journal of Medicine“ eine Studie an Herzinfarktpatienten publiziert. Dabei wurde der Quecksilbergehalt in Fingernägeln und die Konzentration der DHA, eine bestimmte Fettsäure gemessen. Normalerweise hätte ein höherer DHA-Spiegel im Fettgewebe, bedingt z.B. durch den Fischkonsum, eine vorbeugende Wirkung auf einen möglichen Herzinfarkt.

 

Durch den hohen Quecksilbergehalt in Fischen wird dieser Effekt jedoch wieder aufgehoben. Aufgrund der Quecksilberbelastung rät die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) schwangeren Frauen und Frauen mit Kinderwunsch sogar zum Verzicht auf Schwertfisch, Makrelen, Hai und andere Fischarten.

 

Die Universität von North Carolina führte in Zusammenarbeit mit der Umweltorganisation Greenpeace bei 1500 Frauen im gebärfähigen Alter Haaranalysen auf Quecksilber durch. Ein Fünftel der Frauen hatte Quecksilber-Konzentrationen, die über den US-amerikanischen Grenzwerten liegen. Bereits im Frühjahr 2004 hatte die Food an Drug Administration Frauen mit Kinderwunsch empfohlen, den Fischkonsum deutlich zu begrenzen.

 

„Fast alle Fischarten neigen mehr oder weniger stark dazu, Umweltgifte und Schwermetalle in ihrem Körper zu speichern. Süßwasserfische, die in Flüssen und Seen leben, leiden stark unter den Schadstoffeinleitungen der Industrie und der Landwirtschaft. 

 

Die Meere sind stark mit Industrieschadstoffen und Chemikalien belastet: Fische, Meeresfrüchte, Wale und Seehunde gleichen schwimmenden Schadstoffdeponien. Sie alle leiden unter der Umweltverschmutzung, die der Mensch verursacht. Da die Meere teilweise stark verschmutzt sind, enthalten Seefische, vor allem solche, die sehr fett sind oder lange leben, Schwermetalle wie Blei und Cadmium, sowie Rückstände aus Pflanzenschutzmitteln. Auch hochgiftiges Dioxin und Quecksilber finden sich in Meerestieren.“ 

Quelle: „Fische in Seenot“ - Natur & Kosmos 8/2002

 

„Zuchtfische aus Aquakulturen, Karpfen, Welse, Hechte, Zander und Schelien, sind oft belastet mit Rückständen von Medikamenten. Forellen und Lachse, die mit Seefischprodukten gemästet werden, speichern auch die Schadstoffe aus dem Futter. Muscheln sind kleine "Kläranlagen". Sie filtern mit ihren Kiemen das Wasser. Dabei können sich in den Muscheln, Mollusken, aber auch in Tintenfischen Schadstoffe wie Zinn, Aluminium, Blei, Cadmium und Quecksilber ansammeln.“

Quelle: „Fische in Seenot“ - Natur & Kosmos 8/2002

 

„Chemie-Rückstände: Schwermetalle wie Blei und Cadmium, organische Rückstände wie PCBs (polychlorierte Biphenyle). Bei Raubfischen wie Haien, Weißen Heilbutten und Tunfischen, die am Ende der Nahrungskette stehen, kann es im Laufe der Zeit zu einer höheren Belastung kommen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt schwangeren und stillenden Frauen, nur wenig Hai, Heilbutt und Tunfisch zu essen.“  Quelle: Stern 7/2005

 

„Altlasten“ im Fisch: Die Belastung mit Chemikalien und Umweltgiften, zum Beispiel Dioxin

 

„Dioxine erzeugen Krebs und sind schwer abbaubar. Sie entstehen zum Beispiel bei der Müllverbrennung. Zahlreiche Analysen für Lachs liegen inzwischen vor. Ergebnis: Die Dioxinwerte in Lachs sind immer dann erhöht, wenn auch die chemisch mit ihnen verwandten polychlorierten Biphenyle (PCB) erhöht sind.“ 

Quelle: Stiftung Warentest 1/2005

 

„Flammschutzmittel PBDE (polybromierte Diphenylether) im Lachs: Gerade Zuchtlachs ist damit belastet – deutlich mehr als Wildlachs. PBDE beeinflussen die Schilddrüsenhormone und das Immunsystem.“ 

Quelle: Stiftung Warentest 1/2005

 

Die deutschen Flüsse sind stark belastet mit dem Abwasser der Städte und Dörfer, und auch mit Nitraten aus Mist und Gülle, Pestiziden, Agrarchemikalien, Schadstoffen und Umweltgiften der Industrieabwässer. Kein Mensch traut sich, dort zu baden oder dieses Wasser zu trinken. Aber die Hobby-Fischer, welche die Fische, die dort leben, angeln und später essen, machen sie sich keine Gedanken über die gesundheitlichen Schäden. 

 

Zum Beispiel Dioxin: Dioxin ist eines der stärksten krebserregenden Stoffe, die es gibt. Es schwächt das Immunsystem und kann zu Leberschäden führen, fördert das Tumorwachstum und Störungen des zentralen Nervensystems.

 

„Eine Studie vom wissenschaftlichen Komitee für Ernährung und Tierfütterung der Europäischen Union hat herausgefunden, dass „Fische aus der Nord- und Ostsee“ besorgniserregend stark mit Dioxinen verseucht sind. Der Grund: In die europäischen Meere werden noch immer dioxinhaltige Industrieabwässer geleitet.

 

Dioxine werden in Stahlwerken, bei der Müllverbrennung, bei Waldbränden und auch in Abgasen von Autos freigesetzt. Fleisch, Fisch und Fischöl enthalten wesentlich mehr Dioxin als Gemüse, weil Dioxin sich im Fettgewebe der Tiere ablagert. Fischmehl darf zwar in Deutschland seit Ende vergangenen Jahres nicht mehr ins Schweine- und Geflügelfutter gemischt werden, doch es bleibt auch weiterhin für die Fütterung von Zuchtfischen erlaubt. 10.000 Tonnen Fischmehl landen jährlich in Karpfen- und Forellenteichen. Auf diesem Umweg kommt das Dioxin dann in angereicherter Form auf den Teller der Menschen.“ 

Quelle: Focus 4/2001

 

„Im Fisch aus der östlichen Ostsee stecken höhere Dosen an organischen Giften: So enthält etwa Hering, der östlich von Bornholm gefangen wird, häufig so viele Dioxine, dass er nicht in der EU vermarktet werden darf.“

Dänemark erließ 2004 sogar ein nationales Fangverbot für Wildlachs, weil Wissenschaftler darin zu hohe Dioxinwerte festgestellt hatten“. Quelle: Stern 7/2005

 

„Lachs als Indikator für Umweltsünden: Schwer abbaubare Umweltschadstoffe landen früher oder später im Meer. Und sie können sich auch im Fisch anreichern. In unserem Test konnten wir zahlreiche Substanzen nachweisen. Das Spektrum reichte von Pestiziden bis zu Stoffen, die in Flammschutzmitteln, Hydraulikölen (PCB) und Anstrichmitteln (Organozinnverbindungen) für Schiffe vorkommen.“

Quelle: Stiftung Warentest 1/2005

 

In Fischen und Schalentieren können sich extrem hohe Mengen an Giftstoffen ansammeln (das sage und schreibe 9-Millionenfache der Giftstoffe des Wassers, in dem sie leben), etwa PCB, Dioxin, Quecksilber, Blei und Arsen, wodurch Gesundheitsprobleme von Nierenschäden über gestörte geistige Entwicklung und Krebs bis hin zum Tod entstehen können.

 

Die starke Belastung mit Giftstoffen im Fisch scheint ein Tabu zu sein. Bei fast jedem Lebensmittelskandal wird betont, dass keine toxikologisch relevanten Konzentrationen gemessen wurden, und deshalb keine Gefährdung der Bevölkerung bestünde.

 

Viele Fischarten sind nicht nur mit Bakterien verseucht, sondern auch mit natürlichen Toxinen wie Ciguatera und Scrombold sowie Umwelt-Toxinen wie PCB, Quecksilber, DDT und Dioxin, die durch Kochen nicht beseitigt werden können. Fische können Spuren von giftigen Chemikalien enthalten, die durch Müll, Industrie- und Landwirtschafts-Abwässer und sauren Regen ins Wasser gelangen.

 

Sind Giftstoffe erst einmal im Körper des Tieres, bleiben sie auch dort. Zum Beispiel können kleine Fische im Ontario-See, die sog. Großaugenheringe, eine 500.000-mal höhere Konzentration von PCB aufweisen als das Wasser selbst.

Größere Fische fressen die Großaugenheringe, und die Konzentration steigt weiter, und die noch größeren Raubfische wie Lachs und Forelle absorbieren noch mehr. Thunfische, Schwertfische, Haie und Heilbutte können gefährliche Werte von Methylquecksilber enthalten, die Babys im Mutterleib gefährden und Nervenzellen schädigen können. 

Quelle: Peta "Fische sind Freunde, kein Essen"

 

Belastung mit Pestiziden, die wie Hormone im Körper wirken

 

„Nach Forschungen des Instituts für Biochemie und Technologie der Bundesforschungsanstalt für Fischerei in Hamburg hat man festgestellt, dass fettlösliche Stoffe wie Pflanzenschutzmittel, DDT oder Lindan, sowie verschiedene Industriechemikalien sich in der Leber und im Fettgewebe der Fische ablagern.

Durch belastete Gewässer zeigen sich bei Fischen und Fröschen zunehmend Abnormitäten. Wussten Sie, dass 70 % der Fische in der Havel, auf Grund der Pestizidbelastung des Gewässers, weiblich sind? Pestizide wirken im tierischen und menschlichen Körper nämlich wie Östrogene.“

Quelle: BYO 4/2002

 

Belastung mit Medikamenten-Rückständen, zum Beispiel Antibiotika, Östrogene etc.

 

Forellen, Karpfen, sowie Lachse in Zuchtbetrieben werden oft auch mit Antibiotika verseucht. Da diese Tiere unter Dauerstress stehen, werden Medikamente zur Krankheitsvorbeugung ins Wasser geschüttet.

„In Verruf geraten ist die Fischhaltung vor allem wegen der eingesetzten Antibiotika. Wenn viele Tiere eng beieinander in Becken schwimmen, können sich Krankheiten schnell ausbreiten. Die Züchter setzten daher in der Vergangenheit massiv auf Medikamente im Futter.“ „Das fördert die Entwicklung von resistenten Bakterien – und ist deshalb langfristig problematisch für die Gesundheit aller Menschen.“ 

Quelle: Stern 7/2005

 

„Das Technologiezentrum Wasser in Karlsruhe hat im Zuge einer Studie das Grundwasser an 105 Stellen, mehrfach auf 63 Substanzen geprüft. Nachgewiesen worden sind hauptsächlich Medikamentenrückstände von Schmerz- und Anti-Rheuma-Mitteln, Herz- und Hormonpräparaten, Antibiotika u.v.m.

 

Arzneimittel reichern sich über das Abwasser in nennenswerten Dosen in Flüssen und Seen an und gelangen so auch ins Grund- und Trinkwasser. Das Umweltbundesamt forderte, dass Arzneimittelhersteller Umweltrisiken strenger prüfen müssen. Als Beispiel wurde die Anti-Baby-Pille genannt. Deren Hormone würden ausgeschieden und gelangen in den Wasserkreislauf. Experten gingen davon aus, dass die Oberflächengewässer in Deutschland mit 2 Mikrogramm Östrogen pro Liter belastet sind. Bereits 0,5 Mikrogramm pro Liter führten bei Fischen zu Hormonstörungen, die die Fortpflanzung behinderten. Im Trinkwasser sei Östrogen nachzuweisen.“  

Quelle: Main Post 06/2002

 

Jedes Jahr werden weltweit knapp 130 Millionen Tonnen Fisch „produziert“. Jeder dritte Fisch stammt heute bereits aus Aquakultur; dabei werden die Fische in Teichen oder Unterwasserkäfigen gezüchtet. Durch die mangelnde Bewegungsfreiheit werden die Zuchtfische anfälliger für Krankheiten, und werden deshalb mit Stärkungsmitteln und Medikamenten gefüttert.

 

Cypermethrin und Emamectin werden bei Zuchtlachs gegen Parasitenbefall (Lachslaus) eingesetzt. Der aggressive Parasit bedroht die Lachse vor allem, wenn zu viele Fische auf engem Raum gehalten werden, was der Fall in den Zuchtfarmen ist. 

Wussten Sie, dass mehr als die Hälfte der Weltproduktion von Antibiotika in der Massentierhaltung landet? 

Quelle: Stiftung Warentest 01/2005

 

Würmer- und Parasiten-Befall beim Verzehr von rohem Fisch - Sushi / Sashimi

 

Der Verzehr von rohem Fisch, wie er in vielen Restaurants als Sushi und Sashimi serviert wird, birgt das Risiko von Wurmbefall: Fische sind oft Zwischenwirte für Parasiten, vor allem für Würmer und deren Eier.

„Fadenwürmer – Fachausdruck: Nematoden – sind Parasiten, die in Seefischen vorkommen.

Aufpassen muss man beim Verzehr von rohem Fisch, der zum Beispiel im Sushi steckt.“

Quelle: Stern 7/2005

 

Rohe Schalentiere sind das Gefährlichste, das man zu sich nehmen kann (ca. eine von 250 Personen wird dadurch krank), doch andere Fischarten folgen hart auf der Ferse. Gemäß den Gesundheitsbehörden sollen Meeresfrüchte die häufigste Ursache für den Ausbruch von Lebensmittelvergiftungen sein. Das Risiko, vom Fischkonsum krank zu werden, ist ca. 25-mal höher als bei Rindfleisch und 16-mal höher als bei Schweinefleisch und Geflügel.

Quelle: Peta

 

Erstickungsgefahr durch Fisch-Essen

 

Gefährlich wird es, wenn man Gräte verschluckt, denn das kann zum Ersticken führen.

 

Fisch und Fleisch essen fördert Depressionen

 

Fisch und Fleisch haben einen negativen Effekt auf die Psyche. In einer Studie von 1998 zeigte sich ein vermehrtes Auftreten von Angst und Depressionen bei Tier-Essern im Vergleich zu Vegetariern.

Könnte es sein, dass beim Fleisch und Fisch essen die Schwingung von Schmerz, Traurigkeit, Stress und Angst der Tiere vom Menschen aufgenommen wird?

 

Gentechnologie und Wachstumshormone in den Zuchtfarmen, so genannten Aquakulturen

 

Weltweit werden 650 Millionen Kilo Zuchtlachs im Jahr produziert. Dieser Zuchtlachs wird mit 500.000 Tonnen Fischmehl gefüttert, und dieses Fischmehl wird aus 1,8 Millionen Tonnen pazifischen Kleinfischen hergestellt. Außerdem kommen immer mehr genmanipulierte Turbolachse auf den Markt, die doppelt so schnell wachsen, wie die Lachse es von Natur aus tun würden.

 

„Jährlich werden 130 Millionen Tonnen Meerestiere aus den Ozeanen gefischt. Die Bestände sind fast überall in der Welt heillos überfischt, die Fangerträge gehen zurück. Somit spielt die Zucht eine immer größere Rolle.

Heute kommt bereits etwa ein Drittel des Weltfischfangs aus so genannten Aquakulturen, der kontrollierten Aufzucht in Becken oder Netzkäfigen.

Doch diese Massentierhaltung hat auch ihren Preis. In Lachszuchten etwa drängeln sich mehr als eine halbe Million Fische in den Gehegen eines Zuchtbetriebs, weshalb der Edelfisch häufig auch als "Huhn der Meere" bezeichnet wird.

 

Die Intensivhaltung bedingt einen hohen Einsatz von Medikamenten. Hinzu kommen Probleme bei der Fütterung: Weil etwa drei Tonnen Fangfisch gebraucht werden, um eine Tonne Zuchtfischfleisch zu gewinnen, hat sich die Fischindustrie zum Ziel gesetzt, das fischbasierte Futter zunehmend durch andere Eiweißlieferanten wie Soja zu ersetzen. Auch gentechnische Fischvergrößerungen sind keine Utopie: 35 verschiedene Fischarten wurden bis jetzt so verändert, dass ein ständig ausgeschüttetes Wachstumshormon sie schnell auf unnatürliche Größen bringt.“ 

Quelle: Stuttgarter Zeitung 12/02

 

Fisch essen ist keine christliche Tradition, es bedeutet einfach Leid und Tod von Tieren

 

So mancher Mensch sagt, ich esse kein Fleisch. Wenn man ihn dann nach seinem Fischkonsum fragt, sagt er: „Den esse ich fast jeden Tag. Denn der ist ja auch gesund.“

 

Mitschuld am Leiden der Fische hat auch die Institution Kirche, da der Fischkonsum ein Bestandteil der kirchlichen Feiertage und Traditionen ist, zum Beispiel freitags, während der Fastenzeit, an Weihnachten und Ostern. Weil man während der Fastenzeit kein Fleisch essen sollte, definierte man einfach Fisch als „kein Fleisch“. Und seitdem gilt Fisch nicht mehr als Fleisch.

 

Viele Menschen sehen die Fische nicht als Lebewesen wie Schweine, Rinder und Hühner. Warum? Da Fische nicht schreien können, wird angenommen, dass sie keine Schmerzen empfinden können. Das Mitgefühl fällt also weg, und so essen Menschen, sogar manche, die sich als Vegetarier bezeichnen, doch Lebewesen. Aber, wie schon gesagt, die katholische und evangelische Kirche lehrt ja, dass Fisch kein Fleisch ist und Tiere keine Seele haben.

 

Die Menschen müssen erkennen, dass sie durch ihren Fleisch- und Fischkonsum Lebewesen zerstören, die eine Seele haben – und dass sie damit auch ihrer eigenen Seele schaden.

 

» Fische sind unsere Freunde, kein Essen «

 

Fische sind intelligente Lebewesen

 

In einer kürzlich erschienenen Ausgabe von „Fish and Fishery“, die sich dem Lernen widmete, wurden mehr als 500 wissenschaftliche Dokumente zur Intelligenz von Fischen zitiert, die belegen, dass Fische klug sind, Werkzeuge benützen können und über ein eindruckvolles Langzeitgedächtnis sowie ausgeklügelte Sozialstrukturen verfügen.

Und es wurde eine 2 ½ Jahre dauernde Studie durchgeführt, die doch tatsächlich nachwies, dass Fische fühlen, dass Fische auch Schmerz, genau wie alle anderen Tiere.

Zwar scheinen sie so ganz anders zu sein als wir, doch Fische sind tatsächlich kommunikative und sensible Tiere.

Fische sind ganz wundervolle Kreaturen von individueller Persönlichkeit und von Eigenschaften, über die die meisten Menschen leider nur wenig wissen.

Sie kommunizieren miteinander, bilden Konföderationen und trauern, wenn ihre Gefährten sterben.

 

Fische verständigen sich untereinander unter Verwendung einer ganzen Palette von Niederfrequenz-Geräuschen - vom Summen und Schnalzen bis hin zum Jaulen und Wimmern. Diese Geräusche, die der Mensch nur mittels spezieller Instrumente wahrnehmen kann, drücken Verhaltensmuster wie Werbung, Alarm oder Unterwerfung aus. Pumpen und Filter, wie sie in vielen häuslichen Aquarien notwendig sind, stören diese Kommunikation leider sehr. "Wir unterbrechen die Kommunikation der Fische, und wenn es ganz schlimm kommt, treiben wir sie damit sogar in den Wahnsinn", meint dazu der Fischfachmann Phillip Lobel.

 

Die meisten Fische genießen ein Leben in Gemeinschaft und entwickeln spezielle Beziehungen zueinander. Eine südafrikanische Publikation dokumentiert die Beziehung zwischen Blackie, einem Goldfisch, der an einer Deformation litt, die es ihm fast völlig unmöglich machte zu schwimmen, und Big Red, dem größeren Fisch, der mit ihm das Aquarium teilte. Jeden Tag nahm Big Red Blackie Huckepack und schwamm mit ihm umher; und wenn sie gefüttert wurden, transportierte Big Red seinen Freund an die Oberfläche, wo sie dann gemeinsam aßen.

 

Bei ihren Beziehungen mögen Fische Berührungsimpulse, und so reiben sie sich oft sanft aneinander. Und Fischer berichten von Freundschaften mit Fischen, denen sie leicht die Stirn rubbeln, und sie haben herausgefunden, dass die Fische sie dann erkennen und sich ihnen regelmäßig nähern.

Quelle: Peta "Fische sind Freunde, kein Essen"

 

Fische empfinden Schmerzen

 

Zwar können Fische Schmerzen und Leiden nicht immer auf eine Art und Weise ausdrücken, die Menschen leicht erkennen können, aber der gesunde Menschenverstand sowie eine vor kurzem veröffentliche Studie sagen uns, dass Fische Schmerzen empfinden. Fische mögen nicht niedlich und knuddelig wie Welpen und Katzenjunge sein, doch sie erleiden und empfinden Schmerzen auf ziemlich gleiche Weise.

 

Fische haben ein Nervensystem und können Schmerzen erleiden wie wir.

 

Dr. Donald Broom, Professor für Tierschutz an der Cambridge University, kam mit seinen Forschungen zu dem Ergebnis: „Das Nervensystem von Fischen ist praktisch dasselbe wie das von Vögeln und Säugetieren.“

Eine dpa-Meldung vom 30.04.2003 müsste eigentlich das Gewissen von Fischessern, Fischern und Anglern wachrütteln, vor allem auch von so genannten »Sportanglern«, die Fische aus Zeitvertreib umbringen.

In einer Studie des Roslin Institutes der Universität Edinburgh wurden am Kopf der Regenbogenforelle 58 Schmerzrezeptoren entdeckt, d.h.: An 58 Stellen reagiert die Forelle mindestens auf einen Schmerzfaktor. »Die Kriterien für tierischen Schmerz sind erfüllt« sagt der Wissenschaftler Lynne Sneddon, und dpa fügt hinzu: »Fische haben wenig Möglichkeiten, Schmerz auszudrücken. Daher wurde oft angenommen, dass sie kaum Schmerzen verspüren. « Die britische Studie widerlegt nun diese Annahme. Tierschützer bedauern allerdings, »dass Tiere für diese Studie leiden mussten« (Peta-Direktor Carr). Dieses Leiden hätte allerdings einen Sinn gehabt, wenn jetzt erste Konsequenzen folgen: z.B. Verbot des Sportangelns bzw. freiwilliges Aufhören der Angler; weniger oder kein Fischverzehr.

Quelle: Studie der Universität Edinburgh - Roslin Institutes

 

Millionen von Fischen und Meerestieren sterben jedes Jahr durch Menschenhand

 

Auch Fische sind Lebewesen. Doch der Mensch sieht sie nur als Lebensmittel. Bei Fischen spricht man nicht von Töten oder Schlachten, sondern man spricht zum Beispiel von der „Karpfen-Ernte“.

Jährlich werden weit über 200.000 Tonnen „produziert“. Bayern produziert 6000 Tonnen.

 

Von Fischen spricht man gar nicht mehr als Individuen. Sie werden nur noch in Tonnen beschrieben. So stammt ein Drittel aller Fische heutzutage aus so genannten Aqua-Kulturen, die mit Beifängen der Hochseeflotte gefüttert werden. Das heißt: Tintenfische und andere Fischsorten, die nicht gewünscht sind, werden zu Fischmehl getrocknet, und damit werden die Aqua-Kulturen gefüttert.

Eine andere Delikatesse, die „geerntet“ wird, ist der Kaviar. Doch eines sollte man dabei nicht vergessen: Wer Kaviar ernten will, muss Störe töten. Denn den Stören wird nach der Tötung der Bauch aufgeschlitzt um ihnen die Eierstöcke zu entnehmen.

 

Fische und andere Meerestiere sterben oft langsamer und qualvoller als andere Tiere in den Schlachthöfen. Fische erleiden große Schmerzen - einen Todeskampf - wenn sie beim Angeln aus dem Wasser hochgezogen werden, durchbohrt von einem spitzen Haken im Mund. Auch bei Netzfang ist der Erstickungstod sicher sehr qualvoll. Die Fische und alle Meerestiere leiden, egal wie man sie aus dem Wasser fischt:

 

Angeln - ein grausamer „Sport“

 

Fische leiden sehr, wenn sie aus dem Wasser gezogen werden, durchbohrt mit einem spitzen Haken im Mund.

Dass Fischen ein grausamer „Sport“ ist, ist nichts Neues, wenn man sich vergegenwärtigt, wie sich die Opfer an der Angel zu Tode zappeln oder am Ufer ersticken oder geschlagen werden.

Der Todeskampf der Fische kann eine bis mehrere Stunden dauern. Oder glauben Sie tatsächlich, dass Fische nichts spüren, nichts empfinden, nur weil sie keinen Laut von sich geben?

Gefangen im Netz

 

Erstickt und erdrückt unter dem Gewicht von mehreren hundert Fischen. Auch bei Netzfang ist der Erstickungstod sicher sehr qualvoll. Ein langsamer Tod.

„Schonende Tötung ist selten: Der Wildlachs wird vor dem Schlachten selten betäubt.

Für den Lachsfang sind Stellnetze üblich, in denen die Fische mit den Kiemen hängen bleiben und ersticken. Die Tiere verenden in den Netzen oder ersticken an Bord. Vor dem Schlachten sollten die Lachse betäubt werden. Manchmal geschieht das durch einen Schlag auf den Kopf. Auf Lachsfarmen werden sie in Eiswasser mit Kohlendioxid „betäubt“: Danach werden die Lachse durch einen Kiemenschnitt geschlachtet.“  Quelle Stiftung Warentest 1/2005

 

Durchbohrt mit Harpunen

 

Mit Harpunen oder Haken gejagt: Wale, Thunfische und Millionen von Haien.

Wale sind intelligente friedliche Säugetiere und werden mit Explosiv-Harpunen gejagt.

 

In bestimmten Ländern, z.B. Spanien, werden Thunfischbänke mit mehreren Fischerschiffen in ein großes viereckiges Netzfeld getrieben, das immer enger wird, und die Fischer holen die großen Thunfische mit scharfen Haken aus dem Wasser. Das Wasser ist in diesem Netzfeld rot gefärbt. Oft sterben auch Delphine in dieser blutigen Falle.

 

An Amerikas Küste schwimmen Haie immer näher an den Strand, weil ihre Beutegründe überfischt sind.

 

Es gibt ca. 4 Todesfälle jährlich durch Hai-Angriffe. Das Raubtier „Mensch“ aber tötet 100 Millionen Haie im Jahr, oft auf sehr grausame Weise. 

Quelle: Natur & Kosmos 10/02

 

Lebendig in den Topf

 

Hummer, Langusten und andere Schalentiere werden lebendig ins kochende Wasser geworfen.

Es dauert einige Minuten, bis sie tot sind. Ein grausamer Tod!

 

Die Dynamit-Fischerei

 

„Ein Tourist berichtet, dass im Mai dieses Jahres an der Westküste der Insel Karpathos (Griechenland) täglich durchschnittlich fünf Mal die tödlichen Explosionen zu hören waren. Die Dynamit-Fischerei sei stillschweigend von der griechischen Regierung geduldet. Die Fische sterben durch die starke Schall- und Druckwelle. Die Tiere, die tot an der Wasseroberfläche schwimmen, werden eingesammelt.“

Quelle: Natur & Kosmos 10/2002

 

Der Beifang = Tod und Leid auch für andere Meerestiere

 

Riesige Fangflotten, spezialisiert auf jeweils einige wenige Fischarten, sondieren mittels Hightech den Aufenthaltsort von Fischschwärmen und greifen alles ab, was in ihren Maschen hängen bleibt. Natürlich ist das nicht immer der Ziel-Fisch; die übrigen Lebewesen, so genannter „Beifang“, verfangen sich genauso, werden an Bord geworfen und nach einem jämmerlichen Erstickungstod als Müll zurückgeworfen oder verenden bereits in den Netzen. Die gewünschte Sorte Fisch wird noch an Bord, in der Regel bei lebendigem Leib, „verarbeitet“.

 

Der "Beifang" sind Fische und Meerestiere, die unbeabsichtigt in die Netze gelangen: kleine oder junge Fische, aber auch Meeresschildkröten, Delfine, Wale, Robben, Haie oder nach Fischen tauchende Vögel. Der Großteil des Beifangs wird meist tot oder verletzt zurück ins Meer geworfen. Über 80 Millionen Tonnen gefangener Fische pro Jahr bedeuten mehr als 25 Millionen Tonnen Beifang.

Quelle: Natur & Kosmos 8/02

 

Der Mensch, das größte Raubtier - Umweltschäden und Ausbeutung der Natur durch Fischkonsum

 

1,2 Millionen Tonnen Fisch, Krustentiere und Muscheln aßen die Deutschen 2003.

„Die massenhafte Fischvernichtung auf See scheint davon auszugehen, dass in den Tiefen der Meere schon genügend Fische herumschwimmen und wieder nachwachsen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall.

 

Nach Angaben der F.A.O. gelten 50 Prozent aller Fischgründe als ausgeschöpft, ein weiteres Viertel als überfischt. Die Bestände mancher Arten sind um bis zu 80 Prozent zurückgegangen.“

Quelle: Focus 47/2002

 

„Der illegale Fischhandel ist ein Riesengeschäft. Mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr wird auf diese Art nach Schätzungen von Experten zwischen Russland und Japan umgesetzt – zur Freude der Fischkonsumenten, zum Schaden der Umwelt.

 

Beim Genuss von Fisch will kein Mensch etwas davon wissen, dass wir mit unserem ungebremsten Appetit nicht nur die Fischgründe, sondern die gesamte Umwelt zerstören.“

Quelle: Stuttgarter Zeitung 01/2003

Umweltbelastung durch Aquakulturen

 

„Vor allem die Lachsfarmen in Schottland und Chile stehen wegen der ökologischen Schädigung ganzer Küstenbereiche in der Kritik. Das Wasser wird nämlich durch Futterreste, Kot und Schwermetallrückstände aus den Anstrichen der technischen Anlagen oftmals derart verseucht, dass sich zentimeterdicke Abfallschichten auf dem Boden ablagern. Auch die Fische selbst können von zweifelhafter Qualität sein.“ 

Quelle: Stern 07/2005

Die Erbsünde der Fischerei

 

„Die Fischindustrie fischt nicht nur die Meere leer, sie greift sogar in die Evolution ein: Weil meist nur kleine Fische durch die Netze schlüpfen können, um sich dann noch zu vermehren, züchtet der Mensch ungewollt Bestände heran, in denen die Tiere genetisch bedingt eher klein und frühreif sind. War beispielsweise ein Kabeljau vor 60 Jahren im Schnitt noch 95 Zentimeter lang, erreicht er heute nur noch 65 Zentimeter. Einen Großteil dieser Veränderungen führen die Forscher auf genetische Anpassung der Tiere an die Fischerei zurück.“ 

Quelle: Natur & Kosmos 01/2005

 

Die Natur liefert alle Stoffe, die unser Körper braucht, so dass für uns kein Fisch sterben muss

 

Omega-3-Fettsäuren sind enthalten in folgenden Produkten: Leinsamen, Leinöl, Walnüsse, Sojabohnen, Weizenkeime, Rapsöl, Schwarzkümmelöl.

Raps- oder Leinöl, Walnüsse, Postelein, Keimlinge und dunkelgrünes Blattgemüse enthalten Alpha-Linolensäure, den pflanzlichen Vorläufer der Omega-3-Fettsäuren...

Folgende Produkte enthalten ungesättigte Fettsäuren: Olivenöl, Rapsöl, Avocados, Nüsse, Mandeln, Samen, Margarinen aus Oliven- und Rapsöl ...

Selen findet man in folgenden Produkten: Sonnenblumenkerne, Kokosnuss, Paranüsse, Cashewnüsse, Walnüsse, Nussmix & Rosinen, Steinpilze, Bierhefe, Weizenkeime, Weizen-/Dinkelvollkorn, Knoblauch, Kohlrabi, Sojabohnen, Tomaten, Zwiebeln, Sesam, Zitrusfrüchte, Avocados ...

Jod ist in folgenden Produkten enthalten: Meeresalgen, Spirulina, Chlorella, Sauerkrautsaft, Spinatsaft, Trauben- und Apfelsaft, Apfel, Broccoli, Champignons, Grünkohl, Knoblauch, Brunnenkresse, Soja, Seetang, Kürbiskerne, Hülsenfrüchte, um nur einige zu nennen.

  

FAZIT:

 

Fisch essen macht krank - Wer gesund bleiben will, lässt lieber die Fische im Wasser

 

Der Fisch-Konsum hat keine gesundheitlichen Vorteile und ist genauso schädlich wie der Fleisch-Konsum

 

Fisch ist schon lange nicht mehr gesund, ja sogar zum Teil hochgradig gesundheitsschädlich, wenn man neueste wissenschaftliche Studien hinsichtlich der Schadstoffbelastung von Meerestieren berücksichtigt.

 

Fisch ist genauso wie Fleisch und Wurst ein ernährungsphysiologisch überflüssiges Nahrungsmittel, das zudem mit erheblichen gesundheitlichen Risiken behaftet ist.

 

Durch eine fleisch- und fischlose Kost wären die Menschen gesünder und unser „krankes“ Gesundheits-System könnte Kosten sparen durch die Vorbeugung vor teuren Zivilisationskrankheiten und ihren Folgen, wie z.B. Diabetes, rheumatische Gelenkerkrankungen, Arthritis, Arthrose, Osteoporose, Krebs, Arteriosklerose mit Herzkreislauferkrankungen, (Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall etc.), sowie Infektionskrankheiten wie BSE, SARS, Toxoplasmose, Salmonellose etc.

 

Kosten an unserem Gesundheitswesen sparen durch vegetarische Ernährung - keine schlechte Idee, oder?

 

Immer mehr Menschen werden sensibler, denken an das Leid der Tiere und hören auf, Fleisch und Fisch zu essen.

 

Fische sind auch Tiere! Die Menschen sollten ihr Mitgefühl vom eigenen Haustier auf alle Tiere ausdehnen und somit aufhören, sie zu essen, in diesem Fall auch die Fische.

 

Eine vegetarische Ernährung ist ein guter Beitrag gegen den Krieg und für den Frieden auf dieser Erde. Leo Tolstoi sagte: “Solange es noch Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.“

 

Tiere führen keine Kriege. Tiere vernichten nicht die Natur und ihre Lebensgrundlage.

 

Wer sich friedfertig ernährt, keine Tiere tötet und die Natur achtet, wird sensibel für seine Mitmenschen und trägt dazu bei, dass es in dieser Welt besser wird.

 

Viele Menschen von heute fühlen intuitiv, dass Tiere keine Sachen sind, sondern beseelte Wesen, die ähnlich fühlen wie wir Menschen und deshalb nicht mehr auf unseren Speiseplan gehören.

 

Nur Menschen von gestern meinen, sie müssten Tiere töten und ihre Leichen auffressen.

Leute von heute verzichten auf Tierleichenteile.

 

Die meisten Menschen werden schon einmal Liebe zu einem Tier gespürt haben – sei es als Kind, sei es zu einem Haustier, das mit uns lebt. Und sie haben gespürt, dass das Tier ihnen Liebe entgegenbringt.

Liebe gebührt allen Tieren. Tiere möchten unsere Freunde sein, mit uns in Frieden leben und geliebt werden.

Die Liebe zu den Tieren weckt positive Gefühle in uns: Freude, Harmonie und Einheit mit der Natur.

 

Wer Fleisch oder Fisch isst, gibt den Auftrag zum Töten und schadet auch seiner Gesundheit.

 

Wer ein Herz für die Tiere hat, kann keinen Fisch essen.

 

Wer die Bilder vom Leid der Tiere in sein Herz lässt, müsste eigentlich dadurch schon zum Vegetarier werden.